Rückblicke, Ausblicke und Vorsätze in 2011 - Allen noch ein Frohes Neues!

11.01.2011 Leif-Erik Wollenweber (Kommentare: 0)

Nach dem chinesischen Kalender ist 2011 das Jahr des Hasen. Folgerichtig haben wir mit der Familie über die Sylvestertage Ferien auf dem Bauernhof gemacht. Streichelzoo inklusive. Zu Neujahr gab es nicht einmal ein Feuerwerk, das hätte Kinder und Kaninchen verschreckt. So possierlich es anmutet und wir es kaum merken, erleben wir dennoch Zeiten dramatischen Wandels.  2010 war für mich ein besonderes Jahr, zeigte es die Chancen und Risiken für uns alle und für mich persönlich sehr markant. Ich denke nicht, dass es 2011 in dem Tempo weitergeht, aber die gesetzten Trends werden sich festigen.

10 Punkte dazu:

  1. Viele Menschen sind persönlich optimistisch, schätzen aber die allgemeine Lage schlecht und sich selbst als machtlos ein, daran etwas zu ändern. Gut wäre, den Optimismus 2011 über den eigenen Tellerrand heraus walten zu lassen, dann wäre uns allen geholfen.*
  2. Wahrnehmen können wir nur, wenn wir innehalten, bis dahin fliegt alles nur so vorbei.*
  3. Mir blieb es auch 2010 ein kleines Rätsel, warum Menschen berühmt werden wollen, ohne wirklich etwas zu können. Ein großes Rätsel wird mir wohl bleiben, warum manche es dann sogar schaffen.
  4. Unsere schlimmsten Befürchtungen werden nur wahr, wenn wir nichts dagegen tun tun. Unsere größten Hoffnungen werden nur wahr, wenn wir nichts dafür tun. Wenn wir es 2010 nicht geschafft haben, uns aufzuraffen, ist 2011 genau der richtige Zeitpunkt.
  5. Wer anderen gibt, soll Dankbarkeit nicht von anderen erwarten, sondern wird sie von der eigenen Seele erhalten.*
  6. Haushalte mit Deinen Fähigkeiten und Energien, mehr aber noch mit Deinen Träumen und Zielen.*
  7. Arbeite an Ideen, die Widerspruch bringen. Wo nur Konsens ist, ist keine Energie.
  8. 2010 sind Krisen, Skandale, Mißstände, Verwerfungen, Friktionen, Spannungen und Unter den Teppich Gekehrtes auf den Tisch gekommen wie lange nicht. 2011 muss das Angerichtete ausgelöffelt werden.
  9. Wenn wir eine Kraft nicht mehr aufhalten können, können wir sie immer noch lenken. Wenn wir eine Kraft nicht mehr lenken können, können wir ihr immer noch aus dem Weg gehen.
  10. Großartige Zeiten für Coaches: Es braucht Führung, Reflexion, Selbstanalyse, Balance, Zielarbeit, Wahrnehmungsschulung, Perspektivenwechsel, Sensibilität, Innovation und vor allem ethischer Prinzipien.

Perfektion wird es aus Menschenhand nie geben, warum also zögern, wenigstens unser Bestes zu geben?

Deshalb das CoaMAX - Motto: Get Going!

In diesem Sinne: Alles Gute für 2011!

Dr. Leif-Erik Wollenweber*

(Einige Punkte inspiriert durch Dr. Peter Petermann, Hamburg)  

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