Alles für ein glückliches Weihnachten

19.12.2010 Leif-Erik Wollenweber (Kommentare: 2)

An das Weihnachtsfest werden hohe Erwartungen geknüpft. Das Fest der Liebe, die Familie kommt zusammen, alte Freunde, sonst in alle Winde verstreut, treffen sich in Ihrer alten Heimat. Oft sind die Erwartungen zu hoch geknüpft. Warum soll ausgerechnet zu Weihnachten harmonisch verlaufen, was bereits das ganze Jahr als Konflikt schwelte?

Wie mit Geschenken die Versäumnisse aufholen, die sich im ganzen Jahr gesammelt haben?

Weniger für sich erwarten, viel anderen geben - so lautet die Glücksformel. Und zwar geben, weil es mir Freude macht, nicht, weil ich Dankbarkeit erwarte. Dann wird Schenken am höchsten geschätzt. Zugleich fühlen wir uns selbst am Besten - unglaublich, aber wahr: Psychologen bestätigen, dass Geben seliger ist als Nehmen.

Das ist eben die Moderne: Wir brauchen die Wissenschaft, um den Geist der Weihnacht zu beweisen.

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Kommentar von Ursula Eßer | 20.12.2010

Es gibt ein Buch von Stefan Klein "Der Sinn des Gebens" in dem er genau das, ausführlicher natürlich, schreibt. Es ist wohl erstaunlich, mit welch tief verwurzelten Gefühlen sich die heutige Wissenschaft befaßt, um diese empirisch zu begründen. :
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Kommentar von Renate Starrost | 03.01.2011

Der Konsumrausch an Weihnachten führt an Weihnachten oft zu immer mehr Forderungen und Erwartungen.Das einzelne Geschenk wird schon von kleinen Kindern nicht mehr geschätzt. Viele Geschenke heißt nicht viel Liebe geben. Das Unbezahlbare ist das Wertvolle. Das ist leider bei vielen Menschen in Vergessenheit geraten.
Zeit füreinander, Zeit miteinander.