Back to life

29.12.2011 Leif-Erik Wollenweber (Kommentare: 0)

Unser Telekomanbieter gab uns zum Umzug als Schmankerl obendrauf sechs Wochen Internet- und Festnetzabstinenz - vermutlich in voller Absicht als Beitrag zur Entschleunigung. Merkwürdig zwar von denen, die Geschwindigkeit - 16.000er DSL - als Geschäftsprinzip haben - davon jedoch mehr in einem anderen Post. Gut, wir haben weniger telefoniert, haben abends renoviert, statt gesurft, sind zusammen einkaufen gefahren, anstatt im Internet zu shoppen. Wurden nicht durch - lange - Telefonate unterbrochen. Mit dem allgemeinen Burn out Fieber waren wir also voll im Trend, mal einen Gang (DSL 0er) runterzuschalten.Andererseits - einige Kilometer mehr gefahren, Baumarkt hin und her, Preise vergleichen (mache ich sonst im Netz). Ins Büro, da surfen (ich ja, für meine Frau keine Lösung). Zuviel ausgegeben, da manches anderswo doch billiger. Handyrechnung ungefähr x 2, ständig im Auto (über Freisprechen natürlich) telefoniert, allerdings zugegeben, die Konzentration ist weg. Fast hätte ich einen Fußgänger überfahren - an der Stelle jedoch der Tipp: Bei Regen und Dunkelheit nicht mit schwarzer Hose, schwarzer Mütze, schwarzer Jacke und (!) schwarzem Schirm bei Linksabbieger noch schnell über die Strasse laufen ...Fazit: Humor ist noch nicht weg, war teils jedoch vonnöten, Entschleunigung durch Technikverzicht kann nach hinten losgehen - es ist ein Kurieren an den Symptomen, nicht an den Ursachen. Deshalb, bester Tipp für eingehendere Beschäftigung mit dem Mehr durch Weniger:  http://zenhabits.net/ 

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